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Das Museum

Elektromuseum Rendsburg

 

Mit Elektrizität in ein neues Zeitalter

Raritäten und Alltagsgeräte im Museum der SH Netz AG in Rendsburg

Spannende Einblicke in die Anfänge der Elektrifizierung bietet das Elektromuseum in Rendsburg. Im ehemaligen Verwaltungsgebäude der Schleswig-Holstein Netz AG (SH Netz) finden sich viele Raritäten – vom elektrischen Rasierer, den der „singende Schauspieler“ Hans Albers dem Museum nach seinem Besuch 1948 stiftete, bis zu einem von Innen beleuchteten Stopfei, das Bundeskanzler Konrad Adenauer zwar erfunden, aber nicht – wie vielfach verlautet – patentiert hat.

Die Bandbreite der Exponate ist groß: Neben dem seinerzeit kleinsten Röhrenradio der Welt, dem „Knirps“ von Wobbe, oder einem aus Holz selbst geschnitzten Kraftstromstecker entdeckt der Besucher hier zu seiner Verwunderung auch eine Melone. Die soll Landrat Friedrich Rogge getragen haben, der die Gründung des Schleswig-Holsteinischen Elektrizitätsverbandes ab dem Jahr 1912 maßgeblich vorangetrieben hat und im Frühjahr 1918 erster hauptamtlicher Verbandsvorsteher wurde.

Die von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) konzipierte Ausstellung widmet sich den technischen Veränderungen ebenso wie den sozialen Auswirkungen. Der Jugendstil lebt in liebevoll mit Exponaten damaliger Zeit eingerichteten Wohn-, Musik- und Kinderzimmern sowie Waschküche und Herrenzimmer auf. Nicht nur die Dauerausstellung ist einen Besuch wert, auch das 1920 errichtete Gebäude selbst. Entworfen hat den imposanten Backsteinbau der Architekt und Baumeister Fritz Höger († 1949). Der Schleswig-Holsteiner gilt als einer der führenden Vertreter des norddeutschen Backsteinexpressionsmus.

 

Ihre Museumsführer

Museumsführer im Elektromuseum Rendsburg

Jörn Fischera, Horst-Dieter Kolisch, Winfried Fischera und Rainer Lottermoser begleiten seit vielen Jahren die Gäste durch die Ausstellung. Sie kennen nicht nur jedes Exponat, sondern auch die dazugehörigen Anekdoten. 

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